• Ich frage mich, warum sind Menschen in einer Community, wenn sie dort nicht miteinander kommunizieren?

    Für mich bedeutet „Community“, Raum für Begegnung, Austausch, Inspiration.

    All diese Dinge geschehen aus meiner Sicht, wenn die Menschen sich zeigen, miteinander reden, in Kontakt gehen.

    Es ist wertvoll zu sehen, dass Menschen lesen, was ich hier schreibe, noch wertvoller für mich ist es, die Meinung der Menschen in der Community zu hören, bzw. zu lesen.

    Was bewegt Dich hier, wenn Du Themen anderer Communitymitglieder liest?

    Was wird berührt in Dir?

    Wie wächst du an den Themen?

    Wozu inspirieren Dich die Beiträge?

    Was darf sich durch diese Inspiration in Dir verändern?

    Das sind für mich interessante Fragen über die ich mich mit Gleichgesinnten gerne austausche.

    Ich gehe davon aus, dass es in einer Community Gleichgesinnte gibt.

    In dieser Community, Menschen, die sich für Spiritualität interessieren.

    Im Austausch können wir uns gegenseitig auf unseren ganz individuellen Wegen begleiten und unterstützen.

    Spiritualität hat so viele Facetten, über die wir uns hier in lebendigen Gesprächen austauschen und bereichern könnten.

    Wer hat Lust mit mir in die direkte Kommunikation über spannende Themen der Spiritualität zu gehen?

  • _/|\_ Danke liebe Ulrike !

    ♡ Alles hat seine Zeit.♡

    Für mich ist es auch ein Rätsel, denn alles ist da. Unser lieber Eisu hat so viel Liebe und Begeisterung in diese Arbeit gesteckt.

    Ich habe es sehr genossen, ein Teil dieser

    Community zu sein.

    Bin nur am Staunen , was ich alles geschrieben habe.

    ( )

    Vorallem habe ich es sehr genossen, mich in die schönen Bilder in der Mediathek zu vertiefen. Spazierte mit Freude in der Galerie.

    Ich denke wir sind in einem grossen Übergang.

    Altes loslassen für NEUES.

    Austausch ist nicht mehr gefragt.

    Schon komisch.

    Janu, es ist wie es IST.

    Wünsch alles LIEBE in die Weite.

    Viel Glück , Kraft und Zuversicht ins

    :klee: Hier und Jetzt :klee:

    ⚓ Die Brücke verbindet ⚓

  • Liebe Bea,

    ich danke Dir für Deine Antwort.

    Du sprichst von Übergang vom Alten zum Neuen.

    Ist es da denn nicht besonders hilfreich, wenn wir uns über die Erfahrungen in diesem Übergang austauschen, und unsere Ideen dazu und Erfahrungen damit mitteilen?

    Ich verwende jetzt einmal Deinen Input für allgemeine Gedanken.

    Wenn jeder nur im stillen Kämmerchen, das für sich genießt und verarbeitet, was in solch einer Community eingebracht wird, kann das wertvolle Miteinander, das im Übergang mehr denn je benötigt wird, nicht entstehen.

    Ich glaube das Neue, zu dem wir uns im Übergang befinden, ist das Miteinander. Nicht mehr gegeneinander kämpfen und herausstellen, wer der Beste, Größte, Stärkste ist, wer Recht und wer Unrecht hat. Es geht darum zu erkennen, wer hat welche Fähigkeiten, wer kann was besonders gut und wie können wir das für das Miteinander einsetzen.

    Ich möchte mich im Austausch mit Menschen verbinden und aus dieser Verbindung heraus, das Neue mitgestalten. Dieses Neue beginnt sich zu entfalten und ist noch nicht richtig greifbar.

    Im Miteinander wird es fühlbar und gestaltbar.

  • Hallo zusammen :)

    Kommunikationsbarrieren im digitalen Zeitalter: Warum fällt es uns schwer, uns mitzuteilen?

    Vielen Dank für dieses Thema, es beschäftigt mich auch, im realen Leben genauso, wie hier auf dem Portal: Warum bloss haben sich die Leute kaum etwas zu sagen? Warum möchten sich manche nicht mitteilen und wenn doch, dann so kryptisch, dass es schwer verständlich ist?

    Abgesehen davon, dass mich derzeit technische Dinge beschäftigen, ertappte ich mich dabei: Etwas hält mich davon ab, aktiver auf dem Portal zu sein. So genau kann ich es nicht benennen, doch, es fehlt mir oft die Motivation und auch Inspiration für neue Inhalte. Und, erstelle ich ein Inhalt, bleibe ich oft allein mit den Fragen, die Du gestellt hast, Ulrike M.

    Was bewegt Dich hier, wenn Du Themen anderer Communitymitglieder liest?

    Was wird berührt in Dir?

    Wie wächst du an den Themen?

    Wozu inspirieren Dich die Beiträge?

    Was darf sich durch diese Inspiration in Dir verändern?

    Ich bin sehr dankbar über diesen Thread, weil es das Wesen einer Gemeinschaft trifft: Austausch = geben und nehmen. Es trifft auf alles im Leben zu: Wo Geben und Nehmen nicht im Einklang ist, entsteht ein Ungleichgewicht, auch in der Kommunikation. So jedenfalls meine Erfahrung. Also beschäftige ich mich mit dem Thema: Was kann ich spirituell Suchenden anbieten, um sie mit Menschen zu verbinden, die ihre Themen bereits meisterten? Wie schaffe ich eine Verbindung zu Menschen, die Lösungen solcher Themen kennen?

    Spiritualität als Erfahrungsweg: Blamiere Dich täglich

    Spiritualität bedeutet aus meiner Sicht: Erfahrungen machen. Definitiv geht es nicht darum, etwas zu glauben und sich danach zu richten. Im Idealfall kann der „Lehrer“ erklären, warum etwas funktioniert oder er kennt eine Übung, die zur Erkenntnis führt. Ein Kurs in Wundern ist so aufgebaut: Er nimmt den allgemeinen „Bibelglaube“ und betrachtet ihn von einer anderen Seite aus. Grob beschrieben könnte man sagen, dass er uns zeigt, dass Gott nicht (nur) da draussen zu finden ist, Gott finden wir (auch) in uns. Das können wir erfahren und verstehen lernen, wenn wir uns der Wahrheit öffnen, statt des Scheins, des Egos.

    Bewusstwerdung ist nur am Anfang etwas anstrengend und auch peinlich, jedenfalls erging es mir so. Wenn die Masken fallen und man erkennt, dass alle Anstrengungen vergeblich waren .... das ist mir passiert. Ich spürte, wie mir die Schamesröte ins Gesicht schoss, im Moment des Erkennens – Gott sei Dank, dass ich da allein war.

    Mein Freund sagte damals zu mir: „Blamiere Dich täglich!“ Ja, es dauerte eine ganze Weile, bis ich verstand, was er damit meinte. Wenn ich die Angst verloren habe, mich zu blamieren, kann ich mich öffnen. Dann kann ich frei reden – auch in einer Gemeinschaft. Was kann schon passieren, wenn ich mich blamiere?

    • Wir lachen gemeinsam über den Irrtum oder das Missgeschick
    • Wir freuen uns, dass (uns) etwas bewusst wurde
    • Wir erkennen, dass wir alle (un)vollkommen sind und alle gleich(wertig)

    Spiritualität und Bewusstwerdung ist etwas Freudvolles und wir lernen miteinander und voneinander <3

    Darum suche ich den Kontakt zu Gleichgesinnten und trete in Kommunikation.

    Danke Bea , ich fühle mich von Dir gesehen. <3

    Es stimmt, seit dem Jahr 2008 gebe ich im wahrsten Sinn des Wortes, dem Portal mein Leben hin. Die TV-Sendungen von damals und die Community sind mein Leben. Ohne zu wissen, was ich tat, entschied ich mich gegen meinen sicheren Beruf mit enormem Verdienst. Ich entschied mich für die Ungewissheit, die eine Selbstständigkeit mit sich bringt. Ob ich das wieder tun würde, mit dem heutigen Kenntnisstand, das sei dahingestellt. Ich bereue diesen Schritt jedenfalls nicht. Denn dadurch lernte ich die Vorzüge eines Arbeitgebers kennen. Heute würde ich mich als Mitarbeiter ganz anders positionieren. Die Lektion war wichtig für mich, eine wichtige Erkenntnis: „Nie wieder würde ich FÜR ein Unternehmen arbeiten, weil ich dadurch meine Seele verkaufen würde. Aber ich würde liebend gerne MIT einem Unternehmen arbeiten, das meine Werte vertritt“. Das Leben ist dadurch leicht und freundlich. <3

    So ist auch das Portal gedacht: Miteinander die Mysterien des Alls ergründen und verstehen. :sieg:

    Ich freue mich darüber, wenn ihr eure Themen in die Runde bringt – und, ja Ulrike, ich kommuniziere gerne mit Dir - Deine Themen empfinde ich als sehr inspirierend!

  • Lieber Eisu,

    Deine Ausführungen zum Thema habe ich gerne gelesen.

    Zu dem „blamier dich täglich“ fällt mir eine Erfahrung ein.

    Vor 26 Jahren zog ich mit meiner Familie aus der Stadt aufs Land in eine Kleinstadt, die vom Charakter noch ziemlich einem Dorf gleicht. Jeder kennt jeden, bzw. glaubt jeden zu kennen.

    In der Stadt waren wir weitgehend anonym, bis auf die Bewohner des Mehrfamilienhauses, in dem wir wohnten.

    Im Dorf waren wir über unsere Kinder im Kindergarten, später in der Schule so manchem bekannt.

    Ich habe mein Leben schon immer ein ewig abseits von der Norm gelebt, weil ich feststellte, das tut mir und meiner Familie gut. Das fällt in einem kleinen Ort, wo alle so normal wie möglich leben dann auf.

    Als mir eine Freundin erzählte, was sich die Leute hinter meinem Rücken über mich erzählten, war das Wind unter meine Flügel.

    Wenn sich die Leute solch wilde Dinge über mich erzählen, die keineswegs der Wahrheit entsprechen, also mein Ruf bereits ruiniert ist, kann ich ungeniert mein Leben weiterleben, wie es mir gefällt.

    Nach dem Motto „Ist der Ruf erst ruiniert, lebt sich’s völlig ungeniert“

    Ja, blamieren, Ruf ruinieren, das sind doch nur Dinge, die die Gesellschaft vorgeformt hat.

    Wenn wir uns an all das halten, werden wir ziemlich unlebendig. Wenn wir leben, was wir wirklich sind, werden wir sehr lebendig.

    Was wir wirklich sind ist manchmal so tief in uns verborgen, dass wir selbst es gar nicht mehr wahrnehmen können. Und oftmals stimmt es nicht mit dem überein, von dem wir glauben, dass wir es sind.

    Wenn wir dann in einer Kommunikation mit einem Gegenüber sind, können wir uns oft dabei unseres wahren Selbst bewusst werden.

    Deshalb halte ich Kommunikation für so ein wichtiges Werkzeug zum lebendigen Leben.

    Was kann ich spirituell Suchenden anbieten, um sie mit Menschen zu verbinden, die ihre Themen bereits meisterten? Wie schaffe ich eine Verbindung zu Menschen, die Lösungen solcher Themen kennen?

    Meine Antwort darauf klingt ganz einfach, biete lebendige Kommunikation an.

    Wann immer Du keine Motivation findest, hier zu kommunizieren, tritt Dich selbst in den Hintern und tu es.

    So habe ich auch heute das Thema begonnen.

    Ich war enttäuscht, dass ich wieder in einer Community gelandet bin, in der man kaum oder gar nicht miteinander spricht.

    Veränderung beginnt immer bei mir selbst.

    Wenn ich kommunizieren möchte, muss ich damit anfangen.

    Immerhin ist hier ein schöner Austausch entstanden und es hat sich gelohnt, den ersten Schritt zu tun.

    Möglicherweise finden sich so irgendwann Antworten auf Deine oder meine Fragen, die wir heute in diesem Austausch gestellt haben.