Polaritäten und Antonyme: Die Welt der Gegensätze

  • Unser Ziel muss es sein,unserer Intuition zu lauschen und dann zu handeln.

    Die beiden Pole also innerlich auszugleichen.

    Die Frage die ich mir immer wieder stelle, ist, habe ich es selbst wirklich unter meiner Kontrolle, die Pole auszugleichen, etwas Wesentliches
    in meinem System zu ändern?

    Ich kenne mich mittlerweile seit 68 Jahren, und ich erlebe in mir ein Grundmuster, dass sich immer wieder zeigt, ich falle immer wieder in
    dieses Muster zurück dem ich eigentlich entfliehen wollte.

    Da es diese nach unseren Festlegungen genannten Polaritäten gibt, werden diese auch gelebt, mal so und mal so. Unsere Wertung teilt sie ein
    in positiv und negativ.

    Aus höherer Sicht heraus betrachtet spielt es aus meiner Sicht keine Rolle was geschieht.

    Ich zitiere hier mal einige Weisheiten, die mir gerade dazu einfallen:

    „Nichts Wirkliches kann bedroht werden...“ Ein Kurs in Wundern

    „Gott wird von den Handlungen, die in Seiner Gegenwart geschehen, nicht berührt“ Ramana Maharshi

    Sicher ist es gut, dass ich davon weiß, dass es unterschiedliche Wesenszüge gibt und dass diese auch gelebt werden. Es wird immer Menschen geben, die gut sind und es wird Menschen geben, die böse sind, ich denke niemand sucht es sich aus, und es ist aus höherer Sicht heraus gesehen alles gleichwertig und gleichgültig, da es ja so ist. Alles von der einen Energie so gemacht. Und wie der Einzelne damit umgeht
    ist auch nicht kontrollierbar...LG

  • Die Frage die ich mir immer wieder stelle, ist, habe ich es selbst wirklich unter meiner Kontrolle, die Pole auszugleichen, etwas Wesentliches
    in meinem System zu ändern?

    Viele Esoteriker oder Spirituelle verlieren gerne aus den Augen, dass sie NICHT alleine (Universum) sind. Der Versuch, alleine die (eigene) Welt zu verbessern, wird kläglich scheitern. "Da war doch noch etwas... ah, die Mitgeschöpfe, welche genau wie ICH universelle Geschöpfe sind." Dadurch, dass sie miteinander kommunizieren, kann der Spirit lernen und das (eigene) System korrigieren bei Bedarf. Esoteriker oder sogenannten Spirituelle, viele von ihnen ich rede aus Erfahrung, meinen, dass sie alleine das Zentrum der Weisheit sind und ausschliesslich INNEN zur Wahrheit finden. Stimmt zwar auf einer gewissen Ebene, nämlich dann, wenn sie begreifen, dass die Welt, die sie sehen, ihr Spiegelbild ist. Genauso, wie vor dem Spiegel morgens, wenn ich einen Makel sehe, werde ich an mir arbeiten, um den Makel zu entfernen und nicht am Spiegel korrigieren. Wer steht denn vor dem Spiegel und diskutiert mit ihm, er möge ein besseres Bild zeigen? :phu!:

    Und wie der Einzelne damit umgeht, ist auch nicht kontrollierbar...

    Ein Kurs in Wundern baut auf Wiederholungen. Erst macht er uns mit der "Materie" vertraut und dann "schickt" er uns in die Schule, zu den Lektionen. Erst öffnet er unseren Geist für das Thema, geht davon aus, dass wir es begreifen, dann erst erfolgen die Lektionen. Jetzt erst ist der Schüler imstande, sein eigenes System, ehrlich anzuschauen und bewusst "JA" zu sagen zu den Lektionen. Es geht im Kurs definitiv weit tiefer, als irgendwas zu Glauben. Sich seiner SELBST BEWUSST zu sein ist das Ziel. Man könnte sagen, sich kennenlernen:

    • Ja, ich funktioniere zum grössten Teil unbewusst - gut, wenn ich weiss, was ich im Unterbewusstsein trage.
    • Ja, die Umwelt prägt mich mit - gut, wenn ich selbstbewusst die Umwelt mit präge.
    • Ja, mein Geist ist wirr und orientierungslos, hüpft von einem zum Andern - gut, wenn ich lerne meinen Geist zu nutzen und zügeln.

    Warum baut der Kurs auf Wiederholungen?

    Weil die Wiederholungen zur Gewohnheit werden, sich im Unterbewusstsein einnisten und zur (gefühlten) Realität werden. Alles, was wir wiederholen, wird zu unserer (persönlichen) Realität. Gut ist, wenn wir wissen, was wir glauben. :klee:

    Dies ein paar Gedanken ins Universum… Vorweihnachtliche Grüsse,

    Eisu

  • ...........nämlich dann, wenn sie begreifen, dass die Welt, die sie sehen, ihr Spiegelbild ist.


    Die Welt die ich sehe ist mein Spiegelbild, dem kann ich zustimmen, so sehe ich das auch.


    Ich nehme mit den Worten oder den Aussagen anderer Menschen auch Gefühle wahr, und da die Gefühle in mir fühlbar sind, müssen sie meine eigenen sein. Was ich da fühle ist meins, mein eigener Zynismus oder meine eigene Härte oder meine eigene Ablehnung, die der andere mir spiegelt. Ich kann ihm dankbar sein, dass er sich so zeigt, denn dadurch kann ich mich selbst erkennen. Das was ich im anderen wahrnehme, bin ich selbst oder habe ich selbst... LG

  • Peter, das ist doch das schönste wenn man sagen kann, ich bin glücklich. ^^°

    Arbeitest du als spiritueller Lebensberater, oder ist das ein Hobby für dich?

  • Ich stelle mir gerade Robert als Lebensberater vor, obwohl es bei Sabine gut funktioniert.

    Oder liegt es daran, dass Sie, in den 38 Jahre mit mir, keine andere Perspektive mehr sieht,

    als meinen Weisheiten hilflos ausgeliefert zu sein.

    Ich frage sie ab und zu mal, ob sie es mit mir noch aushält und es schein ehrlich zu sein, wenn

    sie mit leuchtenden Augen, Ja sagt.

  • 38 Jahre, das ist doch der beste Beweis dafür, dass alles in Ordnung ist.
    Wir haben 28 Jahre auf dem Buckel.

    Ich sage hin und wieder zu meinem Mann, Wir sind in der heutigen Zeit nicht
    mehr Inn, da wir nach so vielen Jahren noch zusammen sind, da Heutzutage doch sehr schnell, zu schnell
    geschieden wird.

    Wir sind glücklich, dass wir uns haben, denn wir haben doch auch einige Tiefs
    hinter uns was uns stärker gemacht sowie zusammengeschweisst hat. Hoffen wir,
    dass es weiterhin so bleibt.

  • 38 Jahre, das ist doch der beste Beweis dafür, dass alles in Ordnung ist.

    Oh, täusch dich da mal nicht. Es gibt Menschen die können sich auch 38 Jahre lang quälen.

    Meine Mutter hat kurz vor ihrem Tod gesagt, meinen Vater würde sie nicht nochmal heiraten.

    Ich dachte immer die beiden haben sich verstanden, aber meiner Schwester hat sie was anderes erzählt.

    Deine Aussage "... auf dem Buckel" klingt nach Lastenesel. :) Oder seid ihr schon im Ruhestand, ohne Zügel und Geschirr.;-]

  • Was sage ich :

    ⚓ Meine Hochachtung , chapeau !

    Ich schaffte es mit Rolf auf 38.

    Muss heute nur staunen .

    Bin in der Polarität im JETZT.

    Pole bedingen einander ...

    Unsre Zwei sind auch hier freudig dabei. Sie sind noch nicht so lange zusammen in Liebe und Freiheit.

    Sie üben sich in der bedingungslosen Liebe. Was für eine Freude.

    Wie das wohl weiter geht, wir werden es beobachten .

    Alles Liebe

    Herz und Verstand

  • Das gibt es auch Robert, leider. Früher waren die Frauen noch eher gezwungen beim Mann zu bleiben,sei es aus Angst oder sonstiges. Heute ist alles freier. Nein bei uns ist nichts auf dem Buckel, keine Last einfach nur schön. Wir hatten das Glück und konnten unsere Arbeit vorzeitig niederlegen, somit sind wir frei wie Vögel.

    Es ist schön den Tag zu gestalten wie man möchte, keinen Zwang, keine Hektik einfach nur geniessen.

    Wir sind rundum zufrieden.

    Ja Priska, 46 Jahre ist ein halbes Leben, da hast du bestimmt schöne Erinnerungen. Denn die bleiben unvergesslich. ^^°

  • Auch wenn es Robert lustig findet .

    ja wir sind glücklich und geniessen das Leben .

    Ich finde das immer lustig Priska, nur solltest du meinen Humor verstehen.

    Sabine sagte mal zu mir: Machst du dich etwas lustig? Ich sagte: Ja das ist doch schön, warum soll ich mich etwa ernst machen?

    Natürlich ist das lustig wenn du 46 Jahre mit jemand zufrieden bist, so wie ich es lustig finde 38 Jahre mit Sabine zusammen zu sein.

    Das heißt ja nicht dass ich es lächerlich finde. Das wäre dann beleidigend. ich bin eine Frohnatur manchmal auch ein Schelm und ich liebe

    es den Dingen eine Poante zu geben, wie ein Hofnarr, dem es auch vielleicht den Kopf kosten könnte. Was soll's, lieber Kopf ab als arm ab.


    Geniesst jeden Augenblick miteinander, denn so schnell kann es anders sein.

    Das verstehe ich jetzt nicht, du meinst Priska könnte einen Anderen kennen lernen?;)

    Einmal editiert, zuletzt von Robert (1. Januar 2021 um 21:53) aus folgendem Grund: Ein Beitrag von Robert mit diesem Beitrag zusammengefügt.

  • sollte ich das ? ?

    Annehmen wie es ist ,

    den andern sein lassen wie er ist , keine Geschichten machen aus Verschiedenheiten .

    Beziehung leben , ist jeden Tag achtsam miteinander umgehen .

    Humor gehört dazu .

    Ich meinte, du solltest meinen Humor verstehen um es nicht falsch zu verstehen.

    Ich meine es nicht lachhaft, unsinnig oder lächerlich, sondern leicht-sinnig, Leichten Sinnes.

    Ich hätte auch sagen können, es freut mich für dich, ich finde es toll dass du 46 Jahre mit jemanden zufrieden lebst.

    Ja, warum habe ich das nicht gleich gesagt? Robert, Robert, du musst noch viel lernen.

    Also nochmal: 46 Jahre mit jemanden zusammenleben bedeutet, es müssen noch 4 Jahre vergehen, dann sind es 50.

    Bei mir müssen noch 2 Jahre vergehen, dann sind es 40, ist doch auch nicht schlecht oder?